Hauptinhalt

Sonstige Anlaufstellen

Sie müssen das Erlebte nicht allein verarbeiten. Hier finden Sie weitere Anlaufstellen in Sachsen – vom Opferschutz über Traumaambulanzen mit schneller, unbürokratischer Hilfe bis zu psychosozialen Zentren, die Menschen mit Flucht- oder Migrationserfahrung unterstützen.

Die Opferschutzbeauftragen in den fünf Polizeidirektionen in Sachsen sind Ansprechpartner*innen für die Polizeibeamtinnen und -beamten auf den Polizeirevieren und für externe Opferberatungsorganisationen.

Sie haben Gewalt erlebt und fühlen sich psychisch belastet? Die Traumaambulanzen in Sachsen bieten schnelle und wohnortnahe Hilfe.

Wenn Sie eine Gewalttat erlebt haben oder aus anderen Gründen stark seelisch belastet sind, können Sie sich an eine Traumaambulanz wenden. Diese Einrichtungen bieten Ihnen schnelle, unkomplizierte und professionelle Unterstützung, um mit dem Erlebten besser umgehen zu können.

Was Sie dort ohne komplizierte Antragsstellung erhalten:

  • Bis zu 15 Therapiestunden für Erwachsene (5 zum Kennenlernen, 10 zur Akutbehandlung)
  • Bis zu 18 Therapiestunden für Kinder und Jugendliche
  • Termine in Ihrer Nähe

Ziel ist es, Ihnen so früh wie möglich zu helfen, damit seelische Folgen wie z. B. eine Posttraumatische Belastungsstörung (PTBS) gar nicht erst entstehen oder sich verschlimmern.

Was in der Traumaambulanz getan wird:

  • Klärung, was Sie benötigen (Diagnostik)
  • Erklärung, was seelische und körperliche Reaktionen bedeuten können (Psychoedukation)
  • Stabilisierung und Krisenintervention, wenn es Ihnen akut schlecht geht
  • Hilfe im Alltag und beim Umgang mit Ängsten oder innerer Unruhe
  • Aktivierung Ihrer Stärken und Ressourcen
  • Bei Bedarf gezielte Trauma-Therapie oder Vermittlung an weiterführende Angebote

Sie müssen das Erlebte nicht allein verarbeiten. Hilfe ist da – schnell, vertraulich und professionell.

Traumaambulanzen in Sachsen

Wenn Sie Ihr Heimatland verlassen mussten, sind Sie vielleicht durch sehr schwere Zeiten gegangen. Viele Menschen auf der Flucht haben Dinge erlebt, die tief erschüttern – wie Krieg, den Verlust von Angehörigen, Gewalt, Folter oder den Bruch mit ihrer vertrauten Lebensweise und Kultur. Solche Erfahrungen können Spuren hinterlassen – nicht nur am Körper, sondern auch an der Seele. Vielleicht kennen Sie das:

  • Sie haben oft Schmerzen, obwohl keine körperliche Ursache gefunden wird.
  • Sie fühlen sich traurig, reizbar oder innerlich unruhig.
  • Sie schlafen schlecht oder haben Albträume.
  • Es fällt Ihnen schwer, sich zu konzentrieren oder den Alltag zu bewältigen.

Das alles sind normale Reaktionen auf unnormale Situationen. Und: Sie sind nicht allein damit – es gibt Hilfe.

Professionelle Unterstützungsangebote können Ihnen dabei helfen, mit dem Erlebten umzugehen und wieder mehr Stabilität und Ruhe zu finden.

Das Psychosoziale Zentrum Sachsen bietet Unterstützung für Menschen mit Flucht- oder Migrationserfahrung, die psychisch belastet sind – zum Beispiel durch Erlebnisse in der Heimat, auf der Flucht oder im Alltag hier in Deutschland.

Wer kann kommen?

Alle erwachsenen Menschen mit Migrations- oder Fluchterfahrung, die in Sachsen leben und psychische Belastungen spüren – egal, ob Sie traumatische Erfahrungen gemacht haben oder sich einfach überfordert, traurig oder unsicher fühlen.

Informationen zu den Angeboten in mehreren Sprachen
 

zurück zum Seitenanfang
Notausstieg