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Für Hilfesuchende

Häusliche Gewalt ist eines der größten Gesundheitsrisiken für Frauen und verletzt grundlegende Menschenrechte. Sie betrifft immer auch Kinder, die als Zeugen oder Betroffene oft schwere seelische und körperliche Folgen tragen. Zunehmend wird häusliche Gewalt – von der auch Männer betroffen sein können – als gesellschaftliche Aufgabe erkannt und nicht länger als Privatsache betrachtet.

Die Ursachen für Gewalt gegen Frauen wurzeln in der Struktur unserer Gesellschaft. Um geschlechtsspezifische Gewalt auf gesellschaftlicher Ebene wirksam zu bekämpfen, gibt es in Deutschland drei wichtige gesetzliche Regelungen: die Istanbul-Konvention, das Gewaltschutzgesetz und das Gewalthilfegesetz. Sie zielen darauf, Betroffene umfassend zu unterstützen, zu schützen und Gewalt vorzubeugen.

Im Freistaat Sachsen hat sich die Unterstützung für Betroffene stark weiterentwickelt. Heute arbeiten Polizei, Justiz, Gesundheitswesen sowie staatliche und nichtstaatliche Einrichtungen eng zusammen. Frauen- und Kinderschutzeinrichtungen sowie Interventionsstellen beraten, schützen und unterstützen Opfer häuslicher Gewalt. Auch Beratungsstellen für Gewaltausübende tragen aktiv zum Opferschutz bei.

Auf dieser Seite finden Sie wichtige Informationen und Anlaufstellen, die Hilfe bieten. Scheuen Sie sich nicht, die Unterstützungsangebote zu nutzen, selbst wenn Sie sich nicht sicher sind, ob das, was Sie erleben, Gewalt ist.

Schutzeinrichtungen für Frauen und Kinder

Symbolische Darstellung eines Hauses darin eine Mutter mit zwei Kindern an der linken und rechten Hand

Schutzeinrichtungen für Männer

Symbolische Darstellung eines Hauses darunter ein Mann mit zwei KIndern jeweils an der linken und rechten Hand

Sonstige Anlaufstellen

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